Nadja Müller 2019.

livi – linked vicinity

Projektbeschrieb

Ängste sind individuell. Ängste sind für aussenstehende Personen, schwer zu fassen und sich seinen Ängsten zu stellen, gelingt alleine nicht immer. livi stellt zwischen zwei Personen eine reale Virtualität her. Es erlaubt der Patientin, in einem für sie geschützten und begleiteten Umfeld sich Schritt für Schritt der Angst zu stellen. Dies funktioniert über die VR-Brille und einem Joystick, durch welchen der Scout gesteuert wird. Der Scout bewegt sich von der Patientin gesteuert in eine Angstsituation. Die Steuerung arbeitet über Vibrationselemente, die dem Scout die Anweisungen der Bewegungen weitergeben. Die Audioverbindung bleibt frei für die therapeutische Unterhaltung und die Übermittlung von Gefühlen. Je nach Stärke der Ängste kann der Scout, der Therapeut oder auch eine nahestehende Person sein. Durch livi erfährt der Scout, wie sich die Patientin fühlt. Dank der dadurch aufgebauten Empathie wird ein grösseres Verständnis und ein besserer Zugang zu den individuellen Ängsten geschaffen.

Kontext

livi – linked vicinity versucht durch den Einsatz von Virtual Reality in der Psychotherapie einzubringen. Die Recherche erfolgte über Gespräche mit Experten, wie auch mit dem Ausloten der Möglichkeiten von VR.

Meine Rolle im Projekt

Ziel dieses Projektes war die Möglichkeiten von VR auszuloten und gleichzeitig durch das Thema der Phobien die Agency (Handlungsmacht) als Designer wahr zu nehmen. Ich war an allen Prozessschritten massgeblich beteiligt.

Fokus

Recherche – Konzept – VR-Anwendung

Projektdetails

  • Team mit: Jannic Mascello, Martin Dušek und Ilaria Stendahl

  • Datum: Dezember 2016

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