Nadja Müller 2019.

Kleo

Projektbeschrieb

Die Schmerzen zu artikulieren, ist unerlässlich. Da es sich aber um eine subjektive Empfindung handelt, gestaltet sich die genau Kommunikation oftmals schwierig, da der Schmerz mehrdimensional ist und nicht nur über eine eindimensionale Skala wiedergegeben werden kann. An diesem Punkt setzt Kleo an. Kleo soll ein Konversationstool sein, welches hilft den Schmerz zu externalisieren. Da die Art sich auszudrücken bei den Menschen unterschiedlich ist, soll das Tool dem gerecht werden und diesbezüglich unterschiedliche Möglichkeiten anbieten, den Schmerz auszudrücken und darzustellen. Die Zielgruppe ist sehr breit, da Schmerzen etwas sind, womit alle Menschen in jedem Alter in Kontakt kommen. Es sind also Patienten, welche fähig sind den Schmerz zu erfassen und auch auf eine Art, egal welche, auszudrücken. Kleo kann in verschiedenen Situationen benutzt werden. Als Unterstützung bei einem Arztbesuch, um mit dem Arzt zusammen die beste Medikation festzulegen oder der Physiotherapeutin kann es helfen, den Schmerz zu erfassen und die geeignete Therapieform zu finden.

Kontext

Das Conversational User Interface soll dem Benutzer das Gefühl eines Gesprächs vermitteln, um auf diese Weise näher an die Person heran zu kommen. Das Konzept entstand aus persönlicher Erfahrung, einer Recherche über bestehende Schmerzerfassungsmöglichkeiten und verschiedenen Annäherungen wie Schmerzen auch über bspw. verformende Knete visualisiert werden können.

Meine Rolle im Projekt

Das Projekt habe ich von der Exploration bis zum Prototypen in allen Schritten selbstständig umgesetzt.

Fokus

Konzept – Interfacedesign – Conversational User Interface

Projektdetails

  • Datum: November 2016

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