Nadja Müller 2019.

Klanghain

Projektbeschrieb

Das Wort «Hain» stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet Dorngesträuch oder auch kleiner Wald. Im Klanghain befinden sich die Besucher der Ausstellung in einem Raum im Raum, voller Stoffstreifen und durch die Bewegung auch in einer dazu passender sphärischen Soundatmosphäre. Nach den ersten zwei Schritten befinden sich die Besucher bereits in dem kleinen Wald und bekommen das Gefühl, gefangen zu sein. Dieses Gefühl ist aber nicht bedrohlich. Denn durch die angenehmen dehnbaren Stoffstreifen und dem interaktiven auditiven Feedback soll die Neugier jedes einzelnen Besuchers geweckt werden. Durch das teilweise blickdichte Streifengewirr können auch spannende und überraschende Momente entstehen, wenn zum Beispiel ein Besucher die Ausstellung verlässt und der eintretenden Person plötzlich begegnet. Auf die Weise entsteht ein Zusammenspiel zwischen Menschen, Tönen und Streifen.

Kontext

Unser Team hat den Eingangsbereich der Ausstellung «Strange Garden» vom Modul «Spatial Interaction» gestaltet.

Fokus

Konzept – Spatial Interaction – Sonic Interaction – Physical Computing

Projektdetails

  • Team mit: Fanny Schweizer und Ilaria Stendahl

  • Datum: März 2016

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